Outsourcing / Raum Wrocław

Logistik auslagern: Lager abgeben, Geschäft aufbauen.

Wer Pakete packt, verkauft in dieser Stunde nichts. Wir übernehmen Lager, Versand und Retouren, Sie den Vertrieb.

Eine Frau mit Schirmmütze macht sich neben einem Karton Notizen auf einem Klemmbrett, dahinter ein Regal mit Paketen und eine weiße Ziegelwand.

Die Entscheidung

Wann sollte man die Logistik auslagern?

Eine feste Bestellzahl, ab der es sich rechnet, gibt es nicht: Das hängt an Sortiment, Saison und Ihren heutigen Kosten. Die Anzeichen sind verlässlicher.

Outsourcing liegt nahe, wenn

  • Geschäftsführung oder Vertrieb regelmäßig selbst Pakete packen
  • der Lagerplatz bestimmt, wie breit das Sortiment sein darf
  • Spitzen nur mit Überstunden und Aushilfen zu schaffen sind
  • Kommissionierfehler mit dem Auftragsvolumen zunehmen
  • Retouren liegen bleiben, weil niemand über sie entscheidet
  • Sie den deutschen Markt aus einem Bestand bedienen möchten

Eigenlogistik bleibt die bessere Wahl, wenn

  • das Verpacken selbst Teil des Produkterlebnisses ist und Sie es in der Hand behalten wollen
  • das Volumen niedrig und gleichmäßig ist und Ihr Team noch Luft hat
  • Ihre Ware außerhalb unseres Rahmens liegt: Gefahrgut, Pharma, gekühlte Lebensmittel
  • Artikeldaten fehlen und niemand sie aufbereiten will
  • Sie nur einen niedrigen Paketpreis brauchen, ohne schriftliche Regeln und Berichte

Das eigentliche Problem

Logistik wächst leise in den Kalender. Erst packt der Gründer am Freitag mit, dann telefoniert der Vertrieb Paketen hinterher, und irgendwann entscheidet der Platz im Lager darüber, was ins Sortiment darf.

Die Aufteilung

Was Sie abgeben und was bei Ihnen bleibt.

Logistik-Outsourcing heißt nicht, die Verantwortung für Ihr Geschäft abzugeben. Die Grenze ziehen wir vorab schriftlich. Einzeln ansehen können Sie die Leistungen unter E-Commerce-Fulfillment, 3PL und Lagerlogistik und Retourenmanagement.

Beispiel

Was bei Ihnen bleibt

Ihr Schreibtisch

Was der Dienstleister übernimmt

Dienstleister

Bleibt bei Ihnen

Bleibt bei Ihnen

  • Produkt, Preise, Marketing und Vertrieb
  • Der Kontakt zu Ihren Endkunden und die Entscheidung über Erstattungen
  • Umsatzsteuer, Verpackungsregistrierung und Pflichten in den Verkaufsländern: was beim Versand nach Deutschland beim Händler bleibtwas beim Versand nach Deutschland beim Händler bleibt
  • Die Entscheidung, was mit zurückgesendeter Ware geschieht
  • Ihre Verträge mit Vertriebskanälen

Die Waage zeigt, wer die Arbeit macht, nicht Kosten oder Zeit.

Eigenlogistik oder Fulfillment: was sich wirklich ändert.

Der Vergleich

Eigenlogistik oder Fulfillment: was sich wirklich ändert.

Ein Vergleich ohne Zahlen, denn die können nur aus Ihrem Betrieb kommen. Wie Sie sie erheben, zeigt der Leitfaden Was kostet Fulfillment?

Kosten
Eigenes LagerÜberwiegend fix: Miete, Personal, Ausstattung, unabhängig von der Auftragslage
Logistik-OutsourcingÜberwiegend nach Tätigkeit und Menge, dazu ein Onboarding als einmaliges Projekt
Absatzspitzen
Eigenes LagerIhre Sache: Einstellungen, Überstunden, Aushilfen
Logistik-OutsourcingVorab mit dem Dienstleister geplant, Kapazität im Voraus abgestimmt
Kontrolle
Eigenes LagerDirekt, in Ihrer eigenen Halle
Logistik-OutsourcingÜber schriftliche Anweisungen und Berichte
Ihre Zeit
Eigenes LagerFließt ins Tagesgeschäft im Lager
Logistik-OutsourcingFließt in Produkt und Vertrieb, ein Teil in die Steuerung des Dienstleisters
Prozessänderungen
Eigenes LagerSofort möglich, oft ohne Dokumentation
Logistik-OutsourcingSchriftlich vereinbart und unter Umständen abgerechnet
Retouren
Eigenes LagerHängt davon ab, wer Zeit hat und ob Regeln schriftlich vorliegen
Logistik-OutsourcingSchriftliche Anweisung und ein Eintrag je Artikel
Risiko beim Wechsel
Eigenes LagerKeine Migration nötig
Logistik-OutsourcingOnboarding und Bestandsumzug nötig, einen Ausstieg sollten Sie mitplanen

Qualitativer Vergleich. Ob sich das Outsourcing für Sie rechnet, zeigt nur Ihre eigene Rechnung.

Der Wechsel

So läuft der Wechsel zum Fulfillment-Dienstleister.

Die Schritte im Überblick. Die Einzelheiten stehen unter So funktioniert es und im Leitfaden So läuft ein 3PL-Onboarding ab.

Das ist unser vorgeschlagener Ablauf. Wie lange er dauert, hängt von Daten, Anbindung und Sortiment ab.

  1. 01

    Umfang und Eckdaten

    Sortiment, Auftragsprofil, Retouren und Spitzen, gern in groben Spannen. Dazu, was heute klemmt.

    Daten: Sie

  2. 02

    Schriftliches Angebot

    Aufgeschlüsselt nach Tätigkeiten, mit den Annahmen neben den Preisen. Passt Ihr Sortiment nicht, sagen wir das hier.

    ShipRevo

  3. 03

    Einrichtung

    Artikelstammdaten, Packregeln, Retourenanweisung und der Datenaustausch mit Ihrer Verkaufsplattform.

    Gemeinsam

  4. 04

    Erste Anlieferung

    Ihre Ware wird gezählt und eingelagert. Abweichungen gehen an Sie, bevor sie als Bestand zählen.

    ShipRevo

  5. 05

    Pilotphase

    Testaufträge und Testretouren, auch die schwierigen. Was nicht besteht, wird korrigiert und wiederholt.

    Gemeinsam

  6. 06

    Regelbetrieb nach Ihrer Freigabe

    Das Volumen läuft erst an, wenn Sie den Piloten abgenommen haben. Altbestände und einen möglichen Parallelbetrieb mit Ihrem bisherigen Lager planen wir vorher gemeinsam.

    Freigabe: Sie

Die Grenzen

Was Logistik-Outsourcing nicht löst.

Ein Dienstleister arbeitet mit dem, was Sie ihm geben. Falsche Maße im Artikelstamm führen dort genauso zu falschen Kartons wie bei Ihnen, nur schneller und auf der Rechnung sichtbar. Unklare Retourenregeln werden nicht klarer, wenn jemand anderes sie auslegen muss, und ein Produkt ohne Marge bekommt durch Outsourcing keine.

Prüfen Sie deshalb nicht nur den Dienstleister, sondern auch Ihre eigene Seite. Welche Fragen Sie beiden stellen sollten, steht im Leitfaden 3PL-Dienstleister auswählen.

  • Lückenhafte Artikeldaten verschwinden nicht von selbst
  • Ungeschriebene Regeln müssen vor dem Start aufgeschrieben werden
  • Sie brauchen eine Person, die den Kontakt zum Dienstleister verantwortet
  • Sonderwünsche gehen in den Aufwand ein und sollten vorab feststehen
Zwei Beschäftigte in Warnjacken verpacken Kartons an Arbeitsplätzen in einer großen, hellen Lagerhalle mit Regalen im Hintergrund.

Fragen

Was Logistik-Outsourcing kostet und was Händler fragen.

Was kostet Logistik-Outsourcing?

Die Sätze hängen von Ihren Produkten und Mengen ab und stehen in Ihrem Angebot. Hier die Positionen, an denen Sie jedes Angebot messen können. Mehr dazu: Wofür 3PL-Dienstleister abrechnen. Onboarding (je Projekt): Datenqualität, Anzahl der SKUs, Anbindung, Packregeln. Wareneingang (je Palette, Karton, Stück oder Stunde): Qualität der Avisierung, Prüftiefe, Kennzeichnung der Ware. Lagerung (je Palette oder Lagerplatz im vereinbarten Zeitraum): Warengröße und Umschlagsgeschwindigkeit. Kommissionierung und Verpackung (je Auftrag und zusätzliche Position): Auftragsstruktur, Kommissioniermethode, Packaufwand. Material (je verbrauchtes Stück): Wer es stellt, Kartonarten, Beilagen. Versand (je Paket oder Palette): Service, Zielgebiet, Gewicht und Maße. Retouren (je Retoure oder Artikel): Prüftiefe, Fotovorgaben, Weiterleitung. Zusatzarbeiten (je Fall oder Stunde): Vorab vereinbart oder von Ihnen freigegeben. Ihre Vergleichsbasis ist das, was die Logistik Sie heute kostet: Arbeitsstunden mal Stundensatz, Miete, Material, Versand und die Kosten von Fehlern. Erst dann sagt ein Angebot etwas aus.

Verliere ich die Kontrolle über meinen Bestand?

Ihr Bestand wird getrennt und als Ihrer geführt, Sie erhalten die vereinbarten Berichte. Ein eigenes Kundenportal gibt es nicht: Berichte und Datenaustausch legen wir mit Ihnen fest und testen sie vor dem Start: wie wir an Integrationen herangehen.

Ab wie vielen Bestellungen lohnt sich Outsourcing?

Eine feste Schwelle gibt es nicht, weil es auf die Komplexität und Ihre heutigen Kosten ankommt. Tragen Sie Ihre Spannen ins Anfrageformular ein, auch wenn sie klein sind, und Sie bekommen eine klare Antwort.

Was wird aus unseren Lagermitarbeitern?

Das entscheiden Sie. Wir übernehmen die Tätigkeiten, eine Übernahme Ihres Personals ist nicht vorgesehen. Planen Sie die Frage früh ein, denn in der Regel hängt auch Wissen über Ihre Produkte an diesen Personen, und klären Sie die arbeitsrechtliche Seite mit Ihrer Beratung.

Kann ich auch nur einen Teil abgeben?

Ja, zum Beispiel nur die Retouren oder nur das B2B-Geschäft. Welche Logistikleistungen sich wie kombinieren lassen, sehen Sie in der Übersicht.

Was passiert, wenn ich wieder wechseln möchte?

Laufzeit und Kündigungsfrist erhalten Sie vor der ersten Anlieferung schriftlich. Die Ware bleibt Ihr Eigentum. Fragen Sie jeden Dienstleister vorab, wie Ware und Daten am Vertragsende zu Ihnen zurückkommen.

Spare ich damit Geld?

Das hängt von Ihren heutigen Kosten und Ihrem Auftragsprofil ab. Oft tauschen Sie Fixkosten gegen variable Kosten, ohne dass die Summe zwingend sinkt, und gewinnen vor allem Zeit. Rechnen Sie es an einem eigenen Monat durch.

Nächster Schritt

Sagen Sie uns, welcher Teil der Logistik Sie am meisten aufhält.

Dazu ein paar Eckdaten zu Aufträgen, Sortiment und Retouren. Grobe Spannen genügen, und eine Anfrage verpflichtet Sie zu nichts.